Witolf Werner

Zitate aus der Presse

Beeindruckendes Freiluftkonzert der Frankfurter Sinfoniker
[…] ein Orchester, dass unter der Leitung von Witolf Werner ein besonderes Highlight dieser Konzertsaison bestritt […] ein humorvoll und genussreicher Abend. Unmerklich hatten die Solisten zusammen mit dem kurzweilig moderierenden Dirigenten die riesige Gästeschar in ihren Bann gezogen und mit ihrer Begeisterung angesteckt. Weitere Zugaben erklatschte sich das begeistert mitgehende Publikum mit zahlreichen Strauß-Melodien.
Operettenkonzert Schlosshof Waldleinigen, 7/2016 - RNZ


Repräsentative Auswahl des Staatsopern-Orchesters
[…] Nun zur „Undine“, dem Gegenstück zur Rusalka, die im Großen Haus gegeben wird. Lortzing hat das alte Thema von der Nixe, die zu den Menschen drängt, sehr heiter, sehr lyrisch angelegt – und Witolf Werner leitet gekonnt eine repräsentative Auswahl des Staatsopern-Orchesters. Der Kinderchor der Opernschule assistiert voll Enthusiasmus!
Kinderoper in der Walfischgasse, Undine 2015 - www.der-neue-merker.eu


Ein Stück mit Nebenwirkung - Sinfoniekonzert begeisterte Publikum
Die Sinne sind geschärft. Raum, um sich in irgendeiner Form zu regen, um Luft zu holen oder seinen Gedanken nach zu hängen, bleibt nicht. Das will man auch gar nicht. Zu präsent, punktgenau, klar und zu eindringlich ist das Spiel der Musiker des Freien Sinfonie Orchesters Bielefeld. Mit ihrem Dirigenten Witolf Werner packt das Orchester einen in der Aula des Evangelischen Gymnasiums mit emotionaler Wucht und Dichte. Nie darf dieses Stück aufhören, wünscht man sich und zählt schon insgeheim die Minuten, bis alles vorbei ist, und man abgeschnitten von diesen kosmischen Klängen wieder in den Alltagstrott zurückgeworfen wird. Das Ende ist dann allerdings weniger schlimm als befürchtet. Noch einmal entlädt sich das Spiel der Musiker im Wahnsinnstempo wie ein Gewitter. Bis zur Schmergrenze reicht das. Und plötzlich ist alles vorbei. Der Dirigent und die Musiker wischen sich den Schweiß von der Stirn und lachen befreit, und das noch im Bann dieses Stücks stehende Publikum klatscht sich förmlich die Hände wund. Überhaupt lebt die Interpretation des Freien Sinfonie Orchesters Bielefeld von den Spannungen. Auf helle aufgekratzt und kurze Töne, die punktgenau und pointiert daher kommen folgen lyrische, poetisch schwelgende Passagen wie bei einem Liebesthema. Da bleibt nur eins zu sagen: Das Zuhören macht riesigen Spaß.
Konzert FSO 3/2014 - Der Patriot


Die diesjährige Ausgabe des Konzertes mit den Bergischen Symphonikern dürfte aber gewiss als ein Höhepunkt im Gedächtnis bleiben. Gastdirigent Witolf Werner nahm die Gäste in ausgesprochen launiger Moderation mit auf eine Reise durch die Welt, welche quasi die musikalischen Äquivalente zu den schönsten touristischen Sehenswürdigkeiten bot. Nach festlichem Auftakt mit Händels "Feuerwerksmusik" ging es mit einer träumerischen Morgenstimmung aus Griegs "Peer Gynt" in den Hohen Norden und weiter über Smetanas "Moldau" zu Tschaikowskys "Schwanensee".
Ob gepfefferte "Ungarische Tänze", schwelgende Wiener Walzer- und italienische Operseligkeit, schmissiger Can-Can oder witziger "Typewriter" - die Symphoniker zeigten sich bewandert in allen Gefilden. Die "Ambosspolka" als Zugabe bot den Abschluss eines rundum gelungenen Vormittags, der die zahlreichen Gäste hörbar begeistert hat.
Konzert mit den Bergischen Symphonikern - Remscheider Anzeiger 12/2013


Das Freie Sinfonie Orchester Bielefeld bezaubert sein Publikum
Eine fröhliche, erwartungsfrohe Stimmung, ein bunt gemischtes Publikum, darunter erfreulich viele Familien mit Kindern, und ein voller Oetkerhallensaal. Wer bringt das fertig? Das Freie Sinfonie Orchester (FSO) Bielefeld schaffte am Sonntag mit Leichtigkeit, woran es vielen Konzerten mangelt. Offenbar treffen Witolf Werner und sein Orchester mit ihren bunten, moderierten Programmen den Nerv der Zeit. Gleich drei unterschiedliche Genres verknüpfte Werner zu einem Programm: Operette, Jazz und Sinfonie. Zu Beginn ließ man die Sektkorken knallen. Der Esprit, mit dem Witolf Werner die Ouvertüre zur Operette »Die Fledermaus« dirigierte, wirkte ansteckend. Mittels ausgefeilter Agogik und Dynamik wurden die walzerseligen Melodien belebt, wobei quirlige Bläser und homogene Streicher in präzisionsgeschliffenem Spiel die Anweisungen des Dirigenten umsetzten. […] Langen sinfonischen Atem, Rausch und Sinnlichkeit bewies das Freie Sinfonie Orchester am Ende mit Sergej Rachmaninows zweiter Sinfonie e-Moll. Dass nahezu das gesamte thematische Material des großformatigen Werks aus dem siebentönigen Leitthema des Kopfsatzes abgeleitet ist, demonstrierte Werner anhand von kurzen Klangbeispielen noch vor der Pause. Im organisch ausbalancierten Steigerungsfluss und mit lyrischer Emphase empfahl sich das Orchester im Anschluss daran und wurde dafür von seinem Publikum zu Recht frenetisch gefeiert.
FSO–Konzert - WB 3/2014


Mit seiner bekannt mitreißenden Art stachelte Witolf Werner sein Orchester in der Rudolf-Oetker-Halle zu Höchstleistungen an. Furios und gekonnt sprangen die Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten von Werk zu Werk und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie ihre Kunst beherrschten. Witolf Werner fügte seinen bekannten Animato-Qualitäten als (in jeder Moment spürbar) Orchestererzieher, Dirigent und wie stets Laune machender Conférencier die des Klaviersolisten in George Gershwins „Rhapsody in Blue“ hinzu. Dass man gemeinsam ein beeindruckendes „Feeling“ für das Jazzig-Beswingte dieser Musik entwickelte, überraschte kaum. Wohl aber, mit welcher Anschlags-Delikatesse dieser Vollblutmusiker seinen Part auch in den vollgriffig-perkussiven Passagen tonfunkeln ließ.
[…]
Tosender Applaus ließ die Musiker nicht von der Bühne ziehen, ehe sie nicht noch zwei weitere Zugaben drauflegten. Witolf Werner und sein Orchester verstanden es einmal mehr, die 1.500 hochgestimmten Festgäste nicht nur zum Mitwippen zubringen, sondern sogar förmlich von den Hockern zu reißen. Das Publikum dankte den rund 80 Akteuren mit laut trampelnden Füßen und mit stehenden Ovationen, die nicht mehr enden wollten.
Jubiläumskonzert FSO, 7/2013 – Neue Westfälische


Wer nun aber glaubte, Gast eines mittäglichen Sinfoniekonzertes zu sein, fehlte weit. Charmant moderierte Witolf Werner die unterschiedlichen Stücke an, nahm ein ausgiebiges Bad in der Schülermenge, bewegte sich samt Mikro durch die Reihen auf der Suche danach, was die Schüler über ein Orchester und was über die Stücke selbst wussten. Zwischendurch ließ Werner „seine“ Blechbläser mal kurz zeigen, dass sie durchaus auch flotte Töne an Bord haben, die „Hörner“ spielten fix den „Abendsegen“ an […]. All die liebenswürdigen Begleiterscheinungen nahmen der gestrigen Vorstellung den Charakter eines steifen Sinfoniekonzertes und machten Appetit darauf, vielleicht irgendwann selbst einmal im Jugendsinfonieorchester mitzuspielen.
Jugendkonzert – MJO 1/2011 – come-on.de


Beide Akteure waren bei diesem Konzert in bester künstlerischer Stimmung und zeigten das in harmonischem Zusammenspiel und in ungetrübter Spielfreude […] Werner überzeugte nicht nur durch sein brillantes, rhythmisch ansteckendes Klavierspiel, sondern auch wieder als Moderator, der mit Witz und Esprit durchs Programm führte.
Pauken und Klavier – Kammermusikabend, 4/2011 – Neue Westfälische


Doch steht an erster Stelle selbstredend die Musik. Und derer nimmt sich das Orchester glänzend aufgelegt an, lässt sich von Werners mimisch und gestisch glasklarem wie beweglichem Dirigat beflügeln. […] und wie er in seinen kleinen musikhistorischen Diskursen bewies, ist Werner zudem noch ein unterhaltsamer und vor Begeisterung sprühender Dozent, der auch die kompliziertesten Sachverhalte für Laien verständlich und für Kenner interessant herüberbringen kann …
Konzert FSO, 7/2011 – Westfalen-Blatt


Theater-Kapellmeister Witolf Werner weiß den emotionalen Gehalt mit der Umsicht eines vorzüglichen Orchestererziehers (den Zuhörern auch als gewohnt lockerer Moderator) auf den Weg zu bringen. So begehrte der Kopfsatz in gekonnt feinnerviger Verve mit viel russischem Gefühl und leidenschaftlicher Steigerungen gegen die allgegenwärtige Mahnruf-Macht des Schicksals auf. […] Das Publikum zollte unter Füßetrampeln begeisterten Beifall.
FSO- Konzert (Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5) 1/2012 – Neue Westfälische


Vom schwungvollen Auftakt mit der „Carmen“- Ouverture bis zum temperamentvollen Walzerfinale aus der Künneke-Operette „Die große Sünderin“ waren die Bielefelder Philharmoniker unter der stilsicher inspirierenden Leitung von Witolf Werner verlässlich zur Stelle.
Operngala – Theater Bielefeld 3/2012 – Die Glocke


Wenn der Dirigent einen Schlafanzug und dazu graue Filzpantoffeln trägt, seine Zuhörer nachmittags mit einem fröhlichen „guten Morgen“ begrüßt und sie auffordert, sich doch erst einmal zu recken und zu strecken – dann muss das schon ein ganz besonderes Konzert sein. Und so war es beim Kinderkonzert […], das von einem bestens aufgelegten Witolf Werner dirigiert und moderiert wurde. […] Viel Applaus für ein kindgerecht gestaltetes, abwechslungsreiches Konzert.
Familienkonzert „24 – Musik rund um die Uhr“ – Bergische Symphoniker 9/2012 – Remscheider Generalanzeige


Maßgeblich zum Erfolg des Abends trug der Mann am Klavier bei. Kapellmeister Witolf Werner glänzte von markant bis heißfingrig brillant in jeder Gefühls(vor)lage; seine hinreißend subtile Unterfütterung des finalen Napoli-Schlagers schlechthin, „O sole mio“ , muss man erlebt haben. Extra-Applaus für Werner […]
Liederabend Rudolf-Oetker-Halle 12/2012 – Neue Westfälische